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Urteile zum Mietrecht
Keine regelmäßige Überprüfungspflicht für Elektroinstallation;
BGH, Urteil v. 15.10.2008 - VIII ZR 321/07
"Der Vermieter ist nicht verpflichtet, ohne besonderen Anlass eine regelmäßige
Generalinspektion der Elektroleitungen und Elektrogeräte in den Wohnungen
seiner Mieter vorzunehmen."
Volltext
Gewerberaummiete - Unwirksamkeit starrer Renovierungsklauseln; BGH,
Urteil v. 08.10.2008 - XII ZR 84/06
"Eine Übertragung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter
in einem Formularmietvertrag ist auch bei Mietverträgen über Gewerberäume
unwirksam, wenn der Mieter unabhängig von dem Erhaltungszustand der Räume
zur Renovierung nach Ablauf starrer Fristen verpflichtet werden soll."
Volltext
Modernisierungsmaßnahmen und Mieterhöhung; BGH, Urteil v. 24.09.2008
-VIII ZR 275/07
"Der Anschluss einer mit einer Gasetagenheizung ausgestatteten Mietwohnung
an das aus Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung gespeiste Fernwärmenetz
ist eine Maßnahme zur Einsparung von Energie, die der Mieter nach § 554
Abs. 2 Satz 1 BGB grundsätzlich zu dulden hat.
Die Pflicht zur Mitteilung der zu erwartenden Mieterhöhung (§ 554
Abs. 3 BGB) bezieht sich nur auf die aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen
zu erwartende Mieterhöhung nach § 559 BGB und nicht auf eine etwa
mögliche Erhöhung der Vergleichsmiete nach § 558 BGB."
Volltext
Gewerberaummiete - Voraussetzungen der außerordnentlichen Kündigung wegen
Zahlungsverzug; BGH, Urteil v. 23.07.2008 -XII ZR 134/06
"Ein Verzug mit einem nicht unerheblichen Teil der Miete i.S. des § 543
Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a Alt. 2 BGB liegt bei vereinbarter monatlicher Mietzahlung
auch bei der Geschäftsraummiete jedenfalls dann vor, wenn der Rückstand
den Betrag von einer Monatsmiete übersteigt.
Ein solcher Rückstand reicht für eine außerordentliche
fristlose Kündigung gemäß § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a
Alt. 2 BGB nur aus, wenn er aus zwei aufeinanderfolgenden Zahlungszeiträumen
(hier: Monaten) resultiert. Ein Rückstand, der diese Voraussetzung
nicht erfüllt, weil er
(auch) aus anderen Zahlungszeiträumen herrührt, rechtfertigt die
außerordentliche fristlose Kündigung lediglich, wenn seine Höhe
zwei Monatsmieten erreicht (§ 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 b BGB)."
Volltext
Besitzentzug bei Anmietung von Nichtberechtigten; BGH, Urteil v. 10.07.2008
- IX ZR 128/07
"Dem Mieter, der Räume von einem nicht verfügungsberechtigten
Vermieter gemietet hat, wird der vertragsmäßige Gebrauch bereits
dadurch entzogen, dass der wahre Berechtigte nicht bereit ist, den Mieter
die Mietsache zu den mit dem Vermieter vereinbarten Konditionen nutzen zu
lassen."
Volltext
Kein Zuschlag zur Miete bei unwirksamer Schönheitsreparaturklausel; BGH, Urteil v. 09.07.2008 - VIII ZR
181/07
"Der Vermieter ist nicht berechtigt, im Falle der Unwirksamkeit einer
Klausel zur Vornahme der Schönheitsreparaturen durch den Mieter von
diesem eine Mieterhöhung in Form eines Zuschlages zur ortsüblichen
Vergleichsmiete zu verlangen."
Volltext
Intritt des Erwerbers in Mietvertrag bei Erwerb kraft Gesetzes; BGH,
Urteil v. 09.07.2008 - VIII ZR 280/07
"Der neue Eigentümer vermieteten Wohnraums tritt auch dann anstelle
des Vermieters in die Rechte und Pflichten aus bestehenden Mietverhältnissen
ein, wenn er das Eigentum nicht durch ein Veräußerungsgeschäft,
sondern kraft Gesetzes erwirbt."
Volltext
Sonderkündigungsrecht nach §573a BGB bei auch bestehenden Gewerberaum;
BGH, Urteil v. 25.06.2008 - VIII ZR 307/07
"Das Sonderkündigungsrecht nach § 573a Abs. 1 BGB wird nicht
dadurch ausgeschlossen, dass in einem vom Vermieter selbst bewohnten Gebäude
mit nicht mehr als zwei Wohnungen weitere Räume vorhanden sind, die sich
für eine Nutzung als (dritte) Wohnung eignen und früher auch als
Wohnung genutzt wurden, wenn diese weiteren Räume schon bei Abschluss
des Mietvertrages, für dessen Kündigung der Vermieter das Sonderkündigungsrecht
in Anspruch nimmt, als gewerbliche Räume genutzt worden sind."
Volltext
Unwirksamkeit einer "Farbwahlklausel" in einem Wohnraummietvertrag;
BGH, Urteil v. 18.06.2008 - VIII ZR 224/07
"Eine formularvertragliche Klausel, die den Mieter dazu verpflichtet,
die auf ihn abgewälzten Schönheitsreparaturen in 'neutralen,
hellen, deckenden Farben und Tapeten auszuführen', ist wegen unangemessener
Benachteiligung des Mieters unwirksam, wenn sie nicht auf den Zustand der
Wohnung im Zeitpunkt der Rückgabe der Mietsache beschränkt ist,
sondern auch für Schönheitsreparaturen gilt, die der Mieter im Laufe
des Mietverhältnisses vorzunehmen hat.
Die formularmäßige unangemessene Einengung des Mieters in der
Art der Ausführung von Schönheitsreparaturen führt zur Unwirksamkeit
der Abwälzung der Pflicht zur Vornahme der Schönheitsreparaturen
schlechthin."
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Zeitliche Grenze der Anbietpflicht des Vermieters gegenüber einem
wegen Eigenbedarfs gekündigten Mieter; BGH, Urteil v. 04.06.2008 - VIII
ZR 292/07
"Die Pflicht des wegen Eigenbedarfs kündigenden Vermieters, dem
Mieter bis zum Ablauf der Kündigungsfrist eine vergleichbare, im selben
Haus oder in derselben Wohnanlage liegende Wohnung, die vermietet werden
soll, anzubieten, beschränkt sich auf Wohnungen, die dem Vermieter zu
diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehen; eine Wohnung, die zwar vor Ablauf
der Kündigungsfrist für die wegen Eigenbedarfs gekündigte Wohnung
gekündigt worden ist, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt frei
werden soll, wird von dieser Anbietpflicht nicht erfasst."
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Beseitigungspflicht für Mängel aus vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache;
BGH, Urteil v. 28.05.2008 - VIII ZR 271/07
"Einen im Laufe des Mietverhältnisses auftretenden Mangel der Mietsache
hat der Vermieter auch dann auf seine Kosten zu beseitigen, wenn die Mangelursache
zwar der Sphäre des Mieters zuzurechnen ist, der Mieter den Mangel aber
nicht zu vertreten hat, weil er die Grenzen des vertragsgemäßen
Gebrauchs nicht überschritten hat.
Ist der Vermieter mit der Beseitigung eines Mangels der Mietsache in
Verzug, kann der Mieter den Mangel selbst beseitigen (lassen) und zu diesem
Zweck vom Vermieter einen Vorschuss in Höhe der voraussichtlich erforderlichen
Beseitigungskosten verlangen."
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Verjährungsbeginn von Ansprüchen des Wohnraummieters gegen den früheren
Vermieter bei Vermieterwechsel; BGH, Urteil v. 28.05.2008 - VIII ZR 133/07
"Bei einer Beendigung des Mietverhältnisses durch Veräußerung
des Mietobjekts beginnt die Verjährungsfrist des § 548 Abs. 2 BGB
für Ansprüche des Mieters auf Ersatz von Aufwendungen oder auf
Gestattung der Wegnahme einer Einrichtung erst mit der Kenntnis des Mieters
von der Eintragung des Erwerbers im Grundbuch zu laufen."
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Gewerberaummiete - Formularvertraglicher Ausschluß der Minderung;
BGH, Urteil v. 23.04.2008 - XII ZR 62/06
"Eine vom Vermieter in einem Gewerberaummietvertrag verwendete formularmäßige
Klausel, wonach eine Minderung der Miete ausgeschlossen ist, wenn die Nutzung
der Räume durch Umstände beeinträchtigt wird, die der Vermieter
nicht zu vertreten hat, ist im Zweifel dahin auszulegen, dass sie die Minderung
insoweit vollständig ausschließt und dem Mieter nicht die Möglichkeit
der Rückforderung der Miete nach § 812 BGB belässt.
Eine solche Klausel benachteiligt den Mieter unangemessen und ist deswegen
unwirksam."
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Berechnung der Wartefrist des § 558 BGB; BGH, Urteil v. 09.04.2008 - VIII ZR 287/06
"Bei der Berechnung der Wartefrist des § 558 Abs. 1 Satz 1 BGB bleiben
nach Satz 3 auch solche Mieterhöhungen unberücksichtigt, die auf
den in § 559 BGB genannten Gründen beruhen, jedoch einvernehmlich
von den Parteien vereinbart worden sind (Ergänzung zu BGH, Urteil vom
18.07.2007 - VIII ZR 285/06)."
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Räumungstitel - nichtehelicher Lebenspartner und minderjährige Kinder;
BGH, Beschluss v. 19.03.2008 - I ZB 56/07
"Hat der Mieter in die Mietwohnung einen nichtehelichen Lebensgefährten
aufgenommen, ist für die Räumungsvollstreckung ein Vollstreckungstitel
auch gegen den nichtehelichen Lebensgefährten erforderlich, wenn dieser
Mitbesitz an der Wohnung begründet hat. Ein Mitbesitz an der Wohnung
muss sich aus den Umständen klar und eindeutig ergeben.
Minderjährige Kinder, die mit ihren Eltern zusammenleben, haben grundsätzlich
keinen Mitbesitz an der gemeinsam genutzten Wohnung. Die Besitzverhältnisse
an der Wohnung ändern sich im Regelfall nicht, wenn die Kinder nach Erreichen
der Volljährigkeit mit ihren Eltern weiter zusammenleben. Haben Kinder
keinen Mitbesitz an der Wohnung erlangt, reicht für eine Räumungsvollstreckung
ein Vollstreckungstitel gegen die Eltern aus."
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Gewerberaummiete - Unwirksamkeit des Haftungsausschluss;
BGH, Urteil v. 12.03.2008 - XII ZR 147/05
"Eine vom Vermieter verwendete formularmäßige Klausel, wonach
der Mieter von Gewerberaum gegenüber den Ansprüchen des Vermieters
auf Zahlung des Mietzinses kein Minderungsrecht wegen Mängeln der Mietsache
geltend machen kann, es sei denn, der Vermieter hat die Mängel vorsätzlich
oder grob fahrlässig zu vertreten, ist im Zweifel dahin auszulegen, dass
sie die Minderung wegen sonstiger Mängel vollständig ausschließt
und dem Mieter auch nicht die Möglichkeit der Rückforderung der
Miete nach § 812 BGB verbleibt.
Eine solche Klausel benachteiligt den Mieter unangemessen und ist deswegen
unwirksam."
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Unwirksamkeit der Quotenabgeltungsklausel für Endrenovierung; BGH, Urteil
v. 05.03.2008 - VIII ZR 95/07
"Eine Abgeltungsklausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die
den Mieter für den Fall, dass die Schönheitsreparaturen bei seinem
Auszug noch nicht fällig sind, dazu verpflichtet, "angelaufene Renovierungsintervalle
zeitanteilig zu entschädigen", ist wegen Verstoßes gegen das
Transparenzgebot unwirksam.
Dem Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen, die sich aufgrund einer Änderung
der höchstrichterlichen Rechtsprechung als unwirksam erweisen, ist grundsätzlich
kein Vertrauensschutz zuzubilligen."
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Schadenersatz bei extensiven Rauchen; BGH, Urteil v. 05.03.2008 - VIII ZR 37/07
"Rauchen in einer Mietwohnung geht über den vertragsgemäßen
Gebrauch hinaus und begründet eine Schadensersatzpflicht des Mieters,
wenn dadurch Verschlechterungen der Wohnung verursacht werden, die sich nicht
mehr durch Schönheitsreparaturen im Sinne des § 28 Abs. 4 Satz 3
der Zweiten Berechnungsverordnung beseitigen lassen, sondern darüber
hinausgehende Instandsetzungsarbeiten erfordern. Das gilt unabhängig davon,
ob ein Renovierungsbedarf bereits vorzeitig entsteht. "
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Unberechtigte Abmahnung - Rechte des Mieters; BGH, Urteil v. 20.02.2008
- VIII ZR 139/07
"Der Mieter hat gegen den Vermieter keinen Anspruch auf Beseitigung
oder Unterlassung einer von ihm als unberechtigt erachteten Abmahnung.
Eine Klage auf Feststellung, dass eine vom Vermieter erteilte Abmahnung
aus tatsächlichen Gründen unberechtigt war, ist unzulässig."
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Kostenerstattungsanspruch des Wohnraummieters gegen den Vermieter im
Fall der Selbstbeseitigung eines Mangels der Wohnung; BGH, Urteil v. 16.01.2008
- VIII ZR 222/06
"Beseitigt der Mieter eigenmächtig einen Mangel der Mietsache, ohne
dass der Vermieter mit der Mangelbeseitigung in Verzug ist (§ 536a Abs.
2 Nr. 1 BGB) oder die umgehende Beseitigung des Mangels zur Erhaltung oder
Wiederherstellung des Bestands der Mietsache notwendig ist (§ 536a Abs.
2 Nr. 2 BGB), so kann er die Auf-wendungen zur Mangelbeseitigung weder nach § 539
Abs. 1 BGB noch als Schadensersatz gemäß § 536a Abs. 1 BGB
vom Vermieter ersetzt verlangen."
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Mietkaution in der Insolvenz des Vermieters; BGH, Urteil v. 20.12.2007
- IX ZR 132/06
"Der Wohnungsmieter kann eine gestellte Mietkaution in der Insolvenz des
Vermieters nur dann ungeschmälert herausverlangen (aussondern), wenn der
Vermieter, wie es § 551 Abs. 3 Satz 3 BGB vorschreibt, die Kaution von seinem
sonstigen Vermögen getrennt angelegt hat. Verstößt der Vermieter
gegen diese zu Gunsten des Mieters vorgesehene Bestimmung, dann ist der dem Mieter
zustehende Auszahlungsanspruch nur eine einfache Insolvenzforderung. Dies folgt
aus dem allgemeinen insolvenzrechtlichen Grundsatz, dass eine Aussonderungsbefugnis
bezüglich eines Kontoguthabens nur dann entstehen kann, wenn es sich um
ein ausschließlich zur Aufnahme von Fremdgeldern bestimmtes Konto handelt.
Der Mieter ist allerdings berechtigt, die Einhaltung der dem Vermieter obliegenden
Verpflichtung, die Kaution gesondert anzulegen, auch durchzusetzen. So kann er
vom Vermieter den Nachweis verlangen, dass die Kaution auch gesetzeskonform auf
einem Treuhandkonto angelegt wurde. Solange der Vermieter dieser gesetzlichen
Anlageverpflichtung nicht nachkommt, ist der Mieter grundsätzlich befugt,
die geschuldete Mietzahlung bis zur Höhe des Kautionsbetrages zurückzuhalten."
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Unangemessene Benachteiligung bei formularvertraglicher Endrenovierungspflicht
- isolierte Endrenovierungsklausel; BGH, Urteil v. 12.09.2007 - VIII ZR 316/06
"Eine Regelung in einem vom Vermieter verwandten Formularmietvertrag über
Wohnraum, nach welcher der Mieter verpflichtet ist, die Mieträume bei
Beendigung des Mietverhältnisses unabhängig vom Zeitpunkt der Vornahme
der letzten Schönheitsreparaturen renoviert zu übergeben, ist wegen
unangemessener Benachteiligung des Mieters unwirksam; das gilt auch dann, wenn
der Mieter zu laufenden Schönheitsreparaturen während der Dauer
des Mietverhältnisses nicht verpflichtet ist."
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Sicherungsumfang der Mietkaution; BGH, Urteil v. 18.01.2006 - VIII ZR
71/05
"Die Mietkaution sichert auch noch nicht fällige Ansprüche, die
sich aus dem Mietver-hältnis und seiner Abwicklung ergeben, und erstreckt
sich damit auf Nachforderun-gen aus einer nach Beendigung des Mietverhältnisses
noch vorzunehmenden Ab-rechnung der vom Mieter zu tragenden Betriebskosten.
Deshalb darf der Vermieter einen angemessenen Teil der Mietkaution bis zum
Ablauf der ihm zustehenden Ab-rechnungsfrist einbehalten, wenn eine Nachforderung
zu erwarten ist."
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Bemessungsgrundlage der Mietminderung; BGH, Urteil v. 06.04.2005 - XII ZR 225/03
"Bemessungsgrundlage der Minderung nach § 536 BGB ist die Bruttomiete
(Mietzins einschließlich aller Nebenkosten). Dabei ist unerheblich, ob
die Nebenkosten
als Pauschale oder Vorauszahlung geschuldet werden."
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Gewerberaummiete - formularmäßige Auferlegung der Instandhaltung
und Instandsetzung; BGH, Urteil v. 06.04.2005 - XII ZR 158/01
"Die formularmäßige Auferlegung der Instandhaltung und Instandsetzung
gemeinschaftlich
genutzter Flächen und Anlagen auf den Mieter ohne Beschränkung
der
Höhe nach verstößt gegen § 9 AGBG/§ 307 Abs. 1,
2 BGB."
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